NMS-Merkmale

Die Neue Mittelschule hat sich das Recht auf Bildung jedes Menschen als Grundlage für ihr Konzept, und in weiterer Folge für ihr Tun, genommen. Bildung wird als wertvoll und wertschöpfend für zukünftige Generationen gesehen. In diesem Konzept wird Bildung nicht nur auf das Lernen von Sachinhalten reduziert, sondern auf das Stärken der Persönlichkeit durch das Entdecken der individuellen Talente. Sie bereitet so Kinder auf ein glückliches Leben vor.
„Jeder ist anders anders“. Es gibt keine Aufnahmekriterien an der NMS. Das Annehmen dieser Vielfalt verlangt von PädagogInnen mit SchülerInnen in Beziehung zu treten und Lernbegleiter zu sein. Sie vermitteln Jugendlichen den EIGENsinn des Lernens, eine wesentliche Säule der Leistungsbereitschaft. Das Ziel dieses Handelns ist die Chancengerechtigkeit für alle.
Empirische Befunde aus europäischen Ländern, in denen heterogene Klassen normal sind, bestätigen die Qualität dieser Lernsettings.

Neue Mittelschulen werden von der UNI-Wien unter Stefan Hopmann evaluiert und wissenschaftlich betreut. Aus den Ergebnissen kurz zusammengefasst: Signifikant ist das Wohlfühlen der Kinder. Sie kommen gerne in die Schule, Lernen und Leistung sind spürbar. Sowohl Resilienz als auch Empathie werden gefördert. NMS Schulen sind untereinander vernetzt und tauschen Erfahrungen aus. Ressourcen werden für standortspezifische Anforderungen gut genützt. Die Gesprächskultur zwischen SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern ist eine wertschätzende und zielorientierte. Die Schulen sind auf dem Weg zur Inklusion schon sehr weit fortgeschritten.