Meine PNMS-Zeit – Ein Rückblick

Eingangs möchte ich mich vorstellen. Mein Name ist Markus Winzer, ich bin 18 Jahre alt und Schüler der Höheren Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft in Yspertal. Von 2011 bis 2015 besuchte ich die Private Neue Mittelschule Sacré Coeur Pressbaum (PNMS) und über diese Zeit möchte ich in den nächsten Zeilen schreiben.

Gegenüber anderen AHS-Unterstufen liegt der entscheidende Unterschied sicherlich in der Förderung jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers. Durch Doppelstunden und der Anwesenheit von zwei Lehrpersonen ist es als Lehrerin oder Lehrer möglich, mehr Wissen an die Kinder weiterzugeben. Themen können in Ruhe durchgegangen werden und die zweite Lehrperson hilft Schülerinnen und Schülern, wenn Probleme oder Fragen an dem momentan behandelten Stoff aufkommen. Ich empfand es als angenehm, wenn man an einem Schultag „nur“ 3 Fächer hatte und man in der 20-minütigen Pause zwischen jedem Gegenstand den Kopf einmal frei bekam.

Die speziellen Fächer, die die Private Neue Mittelschule Sacré Coeur Pressbaum sicherlich einzigartig macht, waren für mich eine Bereicherung in der Entwicklung meiner Persönlichkeit. FMZ, SILDA oder etwa PRO LINGUA haben mich eigenständiger und zielstrebiger werden lassen. COOL, allen voran aber COOL-Schreiben, waren für mich Fächer, die mir in der aktuellen Schule geholfen haben und noch immer helfen, sei es bei Berichten oder etwa Protokollen.

Die zahlreichen Freifächer, die vom Lehrpersonal persönlich gestalten werden, gaben einen guten Ausgleich zum Schulalltag. Das Freifach Theater, in dem ich alle 4 Schuljahre mit großer Begeisterung anzutreffen war, gab mir großes Selbstbewusstsein und stärkte mich in meiner Persönlichkeitsentwicklung.

Als katholische Privatschule, dessen Schulerhalter die Erzdiözese Wien ist, lebte und lebt man das Kirchenjahr. Sei es das traditionelle Adventkranzbinden, die Schulgottesdienste (die nicht nur, wie in vielen anderen Schulen, am Schulanfang- und ende stattfinden) in der würdigen Kirche oder das Adventzusammentreffen, welches immer montags von 8:20 bis 8:30 Uhr in der Schule abgehalten wurde, waren Stunden und Minuten, die mich zur Ruhe kommen ließen und die ich nicht missen möchte.

Danke sagen möchte ich auch an all jene, die es möglich gemacht haben, dass das Busunternehmen Göllner täglich die Schülerinnen und Schüler von Alland bis zur Eingangstüre des Schulgebäudes hin und zurück bringt. Dadurch konnten und können viele, und auch ich, in diese einzigartige Schule gehen und einen Unterrichtsstil erleben, der fern vom Frontalunterricht von einem jungen und engagierten Team getragen wird.

Weiters möchte ich auch von ganzen Herzen ein großes Dankeschön an Frau Direktor Gerda Stingeder aussprechen, die diese Schule gegründet und mit ihrer liebevollen und fürsorglichen Art für jede Schülerin und jeden Schüler ein offenes Ohr hat. Sie waren für mich immer da und haben mich durch Ihr geschenktes Vertrauen zu einem PNMS-Absolventen gemacht, der immer wieder gerne an diese Zeit zurückblickt.

Ich wünsche vielen Kindern, dass sie den Mut fassen, diese einzigartige Schule zu besuchen und von einem dynamischen Team einen Unterricht erleben, der das Vertrauen und die Einzigartigkeit in jedem Kind zur Geltung bringt und stärkt.

 

Markus Winzer, 21. September 2018