Sternstunde beim Workshop „Mathematik zum (Be)Greifen“ im Rahmen von Mathe Plus:

Von 12 angemeldeten Schülern der 1. und 2. Klassen waren an diesem Tag aus Krankheitsgründen und anderen Ausflügen nur fünf dabei. Nichtsdestotrotz machten wir uns auf den Weg zum Museumsquartier voller Spannung, was uns erwarten wird. Die Kursleiter waren auch über die geringe Anzahl überrascht, legten aber sofort mit dem Workshop zum Thema „Parkettierungen“ los. Während des 1 ½ stündigen Schaffens und Arbeitens waren unsere Schüler so fleißig und motiviert bei der Sache, es entstand eine tolle Dynamik und Begeisterung für das Thema. Das konnte ich spüren und war froh, dass wir trotzdem dahin gefahren sind.

Schülerin: Sie sind zu allen Kindern gerecht, verstehen Spaß und können wirklich jedem Kind aus der Klasse helfen. Wir können immer mit Ihnen reden, wenn wir Kummer haben und Sie machen uns (mir) Mut, um besser voranzukommen! So einer Lehrerin bin ich noch nie begegnet. Ich will mit diesem kleinen Brief einfach mal danke sagen! Danke, dass es Sie gibt.

Ein Schüler mit familiären Problemen (Scheidung), der in der Schule auch mehr und mehr die Motivation verlor, fand durch ein Sportangebot wieder Freude am Schulalltag.

Sternstunden als Lehrerin sind für mich, wenn Kinder mir eine Umarmung schenken und mir mitteilen. wie froh sie sind, hier bei uns zu sein!

Zugfahrt nach dem Schwimmen: Durch einen Fehler der ÖBB wurden unsere Schüler getrennt und einige saßen alleine im Zug. Ich habe Schüler anrufen lassen und die haben sich vorbildlich um die I-Kinder gekümmert und alles hat dann reibungslos funktioniert. Eine zufällig im Zug sitzende ehemalige Schülerin hat mir zurückgemeldet, wie toll die Schüler reagiert und sich gegenseitig geholfen und unterstützt haben.

Als am heurigen Schulkonzert sich die Kinder auf ihre Auftritte vorbereitet haben:

Die spürbare Aufregung, Vorfreude und Nervosität, ob alles klappen wird und die darauffolgende Erleichterung, dass alles funktioniert hat, war meine persönliche Sternstunde.

Moment, der im Sternenhimmel liegt: „Fr. Grech, dürfen wir Ihnen unseren neuen Gruß zeigen?“ Daraufhin staunte ich nicht schlecht. Vier Mädchen bewegten sich mit einem wertschätzenden Sprechgesang und ich staunte über dieses Strahlen in ihren Augen – ich durfte bei diesem neuen Begrüßungsritual hautnah dabei sein – DANKE!

Sternstunde: Martin Bischof – Powerpoint; Windenergie Vortrag von Fr. Dir., Fr. Pfnier und fremden Schülern, Erlkönig Parodie.

Spiel in einer Klasse

Spielregel: Jedes Kind muss jede Frage mit „ja“ beantworten. Alle Kinder beantworteten alle Fragen mit „ja“, nur einer nicht. Er beantwortete manche Fragen mit „nein“. Als Begründung sagte er: „Ich sage ja nur die Wahrheit!“

Stationenbetrieb in Biologie: Das Staunen und die Faszination, wie schön und spektakulär ansonsten banale Dinge wie eine Zwiebelhaut, ein Blatt oder eine Pinselalge aussehen. Hoffentlich wurde damit das Interesse bei den Schülern für die kleinen Dinge des Lebens geweckt.

Ateliertage 2016/17

Braune unansehnliche Türen und an die 20 SchülerInnen stehen im Keller des Sacré Coeur und erschaffen kreative Welten. Bleistifte, Pinsel, Rollen mit Farbe huschen über das alte Holz und aus einem Gewirr aus Linien entstehen Kunstwerke. Es ist schön zu sehen, wie Eifer, Motivation, Freude, Lachen und Ernst nachhaltige Bilder erschaffen, die unsere Schule ein Stück bunter werden lassen.

….wenn wir in der vierten Klasse über Antisemitismus sprechen und alle sich am Gespräch beteiligen und sich gegenseitig ermahnen, wenn ein Schüler nicht leise ist und wir doppelt so viel Zeit brauchen wie geplant, weil es so viele Fragen gibt und die Schüler so erwachsen über das Thema und die Parallelen zur heutigen Zeit reflektieren.

…wenn der Schülerin E. beim Dividieren durch zweistelligen Divisor der Knopf aufgeht und sie sagt: „Jetzt versteh ich das, Sie können das erklären, dass ich es auch kann.“ Einfach schön!

RELIGION

Kinder öffnen sich und erzählen Geschichten aus ihrem Leben/ihrem Umfeld.

Cool

Schüler arbeiten 70 Minuten leise und konzentriert im EDV-Saal an 3D-Modellen. In der nächsten Woche zeigen Schüler, was sie freiwillig ohne Aufforderung zuhause erstellt haben.

 Schüler der 1A arbeiten in PRAGE sehr motiviert, weil sie sich anschließend ein eigenes Werkstück aussuchen dürfen. Bekir kam heute zu mir und zeigte mir seinen Wunsch.

Freude und Motivation sind sehr groß.

Sternstunde Frühstücksprojekt

Klasse wurde in 2 Gruppen geteilt! 1. Gruppe – gesundes Frühstück, 2. Gruppe – süßes Frühstück, anschließend Bewegung im Freien. Nach einer Stunde und nach zwei Stunden je ein Gitterrätsel (Wörter suchen). Ergebnis war für Schüler verblüffend. „Süße“ Gruppe hatte beim 2. Test merklichen Leistungsabfall. „Gesunde“ Gruppe blieb total konstant.

Für mich war es ein tolles Projekt, weil alle Schüler total motiviert und begeistert waren.

 ……wenn die Schüler am Wochenplan arbeiten und sich gegenseitig helfen und unterstützen und dabei ein Aha-Erlebnis haben.

Supplierstunde in der 2c

Eine Schülerin sagt zur Lehrerin: „Ich weiß zwar nicht mehr wie Sie heißen, aber Sie haben uns voriges Schuljahr versprochen, wenn Sie wieder zu uns supplieren kommen, zeigen Sie uns etwas im Gebäude.“ Schön, wenn Schüler Interesse zeigen und etwas Neus lernen wollen.

Hula-Hoop-Show à Michelle

Schitag: Zwei Schüler hatten eine Abneigung gegenüber Wintersport. à Am Schitag war dann die Begeisterung ersichtlich. Folge: Schikurs 2. Kl. vermutlich auf Schi/Board unterwegs.

Meine allererste Stunde in der NMS (vor 7 Jahren Richie,….), hab mich nach einer Minute so wohl gefühlt, dass ich gewusst habe, das ist die richtige Schule, der richtige Beruf, genau was ich machen will.

Ein Schüler der zweiten Klasse, den ich im Regelunterricht nicht habe, ist am Schitag in diesem Schuljahr bei mir in der Gruppe gefahren. Auch auf der Wintersportwoche wollte er wieder bei mir fahren. Einige Zeit nach den WISPOWO ist er wieder zu mir gekommen, ob ich eh nächstes Jahr wieder auf WISPOWO mitfahre. Habe ihn gefragt: „Warum?“ Er meinte, er will unbedingt wieder in der Gruppe, die ich habe, fahren.

BSP-Unterricht

…..zu sehen, dass sich pubertierende Kinder mit einem einfachen Ballspiel, das bereits Kinder im Volksschulalter spielen können, eine ganze Doppelstunde Sportunterricht mit Begeisterung beschäftigen können. Dabei nehmen sie Rücksicht aufeinander und auch das Regelwerk wird von allen eingehalten. Und wenn nach 90 Minuten die Stunde endet und die Kids dies mit hängenden Köpfen quittieren, dann kann man zurecht stolz auf diese Gruppe sein.

…wenn SchülerInnen nach einem Tag mit sechs Unterrichtseinheiten in Erste Hilfe arbeiten, obwohl es ihnen teilweise schon schwer fällt, sich zu konzentrieren, und plötzlich von einem auf den nächsten Übungssatz ein Bub sagt: „Ich verstehs jetzt!“. Man hat richtig gemerkt, wie ihm ein Licht aufging und er jetzt die Übungen dazu mit Eifer und Elan erledigte!

Zahlreiche Anmeldungen bei Englisch PLUS, das damit verbundene Interesse an der englischen Sprache und das tolle Engagement und die Begeisterung der SchülerInnen – und das in einer Nachmittagseinheit, nachdem der Tag ja doch schon lang war!

Eine Schülerin hatte in den E- Schularbeiten im Herbst so eine Panik und Blockade bei den Reading Comprehensions, dass sie diese erst gar nicht angefangen hat. Mittlerweile fühlt sie sich so sicher, dass sie in der letzten Schularbeit beide mit nur einem Punkt Abzug geschafft hat! Wir haben uns beide so über diesen Erfolg gefreut!

Sternstunden sind solche Stunden für mich, in denen die SchülerInnen und auch ich viel Spaß am Unterricht haben. Das kommt beispielsweise in Musikstunden vor, wenn wir gemeinsam ein Musikstück erarbeiten und man merkt, je länger man daran arbeitet, desto besser wird es. Wenn aus Chaos Musik entsteht und alle spüren, dass das, was man macht, richtig cool ist. Das sind Sternstunden – beziehungsweise „Sternminuten“. Es ist ein tolles Gefühl, wenn alle gemeinsam in die Musik vertieft sind und manchmal richtig abrocken. Das macht richtig Spaß.

Wintersportwoche: Für mich kehrt jene Sternstunde jährlich wieder – wenn Kinder durch Ehrgeiz, Engagement und gegenseitige Unterstützung binnen drei Tagen sichere Schwünge auf mittelschweren Pisten schaffen.